Get Out of the Training Business

24. February 2009

Na endlich wieder jemand, der die aktuelle Situation nicht nur als Krise bezeichnet, sondern Brüche und Veränderungen (endlich) auf uns zukommen sieht. Und ja, die Zeiten der internen Trainingsabteilungen sind gezählt, aber das haben wir ja schon öfter festgehalten.

Jay Cross Blog – der Originalartikel

Get Out of the Training Business

by Jay Cross

The dawn of a new age Read the rest of this entry »


Creating a Culture of Innovation

23. February 2009

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W.L. Gore & Associates – we believe one of the outstanding companies in Management Innovation. Watch CEO Terri Kelly’s inspiring talk at the MIT Sloan School of Management.

By Bernhard Hoetzl


Of S.T.A.R.s and Mosquitoes

19. February 2009

Do you have S.T.A.R. moments? This is a entry on one of my favorite presentation & impact blogs – slideology.com.

Enjoy!

In our slide:ology training seminars we teach people about S.T.A.R Moments. S.T.A.R. stands for “Something They’ll Always Remember” and S.T.A.R. Moments refer to the memorable moments in a presentation that stick in the minds of your audience long after the presentation is over.

You know, it’s the “I have a dream” phrase in Martin Luther King, Jr.’s famous speech. It’s that “oh, and one more thing” dramatic moment that Steve Jobs incorporates into his memorable keynotes. It’s the thing—repeated phrase, prop, emotional moment, etc.—that they’ll remember from your presentation and be talking about at the water cooler the next day.

In a recent presentation to the TED community, Bill Gates utilized a S.T.A.R. Moment to help his audience identify with people who suffer from the mosquito-spread disease Malaria.

“Now, Malaria is, of course, transmitted by mosquitoes,” said Gates. “I brought some here so you could experience this.” Unscrewing the lid to the mosquito-filled jar, he continued, “We’ll let those roam around the auditorium a little bit. There’s no reason that only poor people should have the experience.”

Bill Gates Releases Mosquitoes at TED 2009

Bill Gates Releases Mosquitoes at TED 2009

It was clear from the nervous laughter and delayed applause that the audience got the message. Bloggers began typing furiously and it was not long before the mainstream press picked the story up and circulated news of how Gates released a ”swarm of mosquitoes.” It was so memorable and powerful that Gates (who did not exactly receive a warm reception the last time he was at TED) was given a standing ovation.

You want to be remembered. You want investors, or a committee, or customers to remember you when it comes time to make a decision. Consider putting a S.T.A.R. Moment into your presentation so that you stand out from the monotonous masses. Perhaps it will be a swarm of mosquitoes. Perhaps it will just be a part of your presentation where you turn off your slides and speak directly to your audience from your heart.

Whatever it is you choose, make sure that it will leave a lasting impression in the minds of your listeners, not their bloodstreams.

Other presentations with S.T.A.R. Moments:
John Doerr (emotional moment)
Jill Bolte Taylor (prop)
Steve Jobs – iPod Nano introduction (theatrical demonstration)

More information about the Duarte and TED connection.

[From Of S.T.A.R.s and Mosquitoes]

by Florian M. Stieger


Six ways to make Web 2.0 work

18. February 2009

Web 2.0 tools present a vast array of opportunities—for companies that know how to use them.

An interesting study by McKinsey Quarterly.

Innovation Lab: Contact us to learn about our experiences with Web 2.0 tools such as Yammer.com.

By Bernhard Hoetzl


13 Fragen zu Innovation & Querdenken

18. February 2009

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  1. Wie wird eine Innovationskultur aufgebaut, die nachhaltig einen Wettbewerbsvorteil liefert?
  2. Wie richtet man das Unternehmen in Richtung “Enterprise 2.0” aus und nützt die Power von Netzwerken?
  3. Wie kann man den Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung zugestehen, indem man weniger managt, ohne dabei auf Disziplin und Zielstrebigkeit zu verzichten?
  4. Wie baut man Teams auf, dessen Angehörige ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl empfinden und alle am gleichen Strang ziehen?
  5. Wie stellt das Unternehmen eine implementierte und in der DNA verankerte Open Innovation Philosophie sicher?
  6. Wie kann speziell in Turnaround und Change Projekten brachliegendes Kreativpotential nutzbringend gefördert werden?
  7. Wie sichert man sich gegen die Gefahren von Selbstüberschätzung und Verleugnung ab?
  8. Wie sorgt man für einen stetigen Fluss neuer strategischer Optionen?
  9. Wie beschleunigt man die Umverteilung der Ressourcen von bestehenden Projekten zu neuen Initiativen?
  10. Wie werden sämtliche Mitarbeiter des Unternehmens als Innovatoren eingebunden und wie schafft man in Zeiten der Veränderung und harten Wettbewerbssituation Zeit für Innovationen?
  11. Wie gewährleistet man, dass die veralteten, aber unerschütterlichen Vorstellungen der Manager die Innovationen nicht ersticken (Stichwort Kreativitätsappartheit)?
  12. Wie wird Querdenken professionalisiert?
  13. Wie entwickelt man ein wirksames System zur Identifikation von “disruptive technologies & business models”?

(Quelle: G. Hamel (2007), Das Ende des Management, FUNKENSPRUNG)


“Das Ende des Managements: Unternehmensführung im 21. Jahrhundert” (Gary Hamel)

By Bernhard Hoetzl


Recent Books

18. February 2009

Some of the books I read during the past quarter. This is from a column I write at the Slovenian Manager’s Association “Zdruzenje” Magazin, MQ10.

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Posted by Helmut F. Karner


Facebook, MySpace, Twitter & Co – Trenderscheinung oder Revolution – auch in der Businesswelt?

10. February 2009
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Snapshot 1:

“Carrotmob is a network of consumers who buy products in order to reward businesses who are making the most socially responsible decisions. In a boycott, everyone loses. In a Carrotmob, everyone wins.

(Quote: http://www.bestfriendsforlife.net)

In San Francisco breitet sich ein neues Phänomen aus. Basierend auf Social Networks und Web 2.0 organisieren sich Hauseigentümer als Aktivisten für “Green Energy Campaigns” in Form von “Buying Clubs”. Unter dem Community Brand “One Block Off the Grid”, 1BOG.org, wird beispielsweise versucht, Wohnblock für Wohnblock auf Solarenergie umzustellen. Mitglieder der Community erhalten Rabatte auf Solar Panels, die durch die Community ausgehandelt wurden. Andere Aktivisten stürmen organisiert Shops, die als Gewinner einer Wahl zum umweltfreundlichsten Geschäft ermittelt wurden (Watch Video).

Virgance, das Unternehmen, das hinter diesen Kampagnen steht, orientiert seine Erfolgsstratgie an der Art und Weise, wie Obama Barack während der Wahl zum US-Präsidenten seine Aktivisten motiviert hat: Man nehme ein Netzwerk an begeisterten Freiwilligen (“boots on the ground”), eine “activism presence in Facebook”, ein Team von bezahlten Bloggern, die die Kampagne promoten und trendige YouTube Videos die im Schneeballsystem verbreitet werden – fertig ist die “Campaign 2.0”, die klassiche Kampagnen schnell alt aussehen lässt. Geschindigkeit und Anzahl der Stimmen sind matchentscheidend – das ist nichts Neues, in der Form aber schon.

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Snapshot 2:

Im Herbst 2008 trennten sich Virgin Atlantic und British Airways von mehreren MitarbeiterInnen, welche sich über Sicherheitsmängel in den eigenen Reihen lustig machten, sich über Passagiere oder ihren Job beschwerten und dabei Facebook und Twitter als Kommunikationskanäle für ihre Meldungen nutzen. Aufgrund der Skalierungseffekte von Web 2.0-Tools in der Kommunikation, eine Meldung erreicht in Sekunden tausende Empfänger und kann sich dann blitzschnell weiter ausbreiten, sehen sich Unternehmen mit einer neuen Bedrohung konfrontiert. Geschwindigkeit und Anzahl der Stimmen können wiederum machentscheidend sein. Im Falle der beiden Fluglinien erfuhr die Corporate Communication Verantwortung erst selbst aus den Medien. Kommunikationsexperten raten dazu, Online Communication Guidelines für Mitarbeiter zu überarbeiten und Aktivitäten in Social Networks selbst stärker zu überwachen um nicht dann reagieren zu müssen, wenn der Schaden schon ins Unermäßliche gestiegen ist.

Stellen Facebook, MySpace, Twitter & Co eine Gefahr für traditionell organiserte Unternehmen dar? Sind junge, Net-Gener-Unternehmen mit ihren disruptive Business Models und Arbeitsweisen schon im Rückspiegel, bereits auf der Überholspur oder sogar schon wieder beim Einordnen?

Sind Facebook, MySpace, Twitter & Co nur kurzfristige Trenderscheinungen und werden sie die nächsten Jahre selber überleben?

Wie kann man Social Networks als Chance für das eigene Unternehmen nutzen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Diskutieren Sie mit uns Ihre Gedanken und Erfahrungen!

Posted by Bernhard Hoetzl